In Solidarität mit den Ausgegrenzten

"Was bei der Ankunft auffällt, sind die vielen unterschiedlichen Gesichter: Afrikaner; Menschen von den Antillen, Inder, Asiaten. Ich fühle mich eingeladen zu einer Umkehr meines ganzen Wesens, meines Kopfes, meines Herzens, meines Inneren, zu einem Dialog in der Wahrheit, zu einem Weg der Gastfreundschaft und des Zusammenlebens, eine wirkliche Herausforderung in der Vorstadt." Kl.Sr. Doris mit jungen Erwachsenen verschiedenster Herkunft

Nach dem Beispiel Jesu von Nazareth - als einfacher Zimmermannssohn lebte er inmitten der Menschen seiner Zeit - leben wir mitten unter den Menschen.
Kl. Sr. Maribel bei ihrer Arbeit in einem Krankenhaus Wir wollen ihnen nahe sein im Teilen ihrer Wohn- und Lebensbedingungen, ihrer Arbeit und Kultur, damit nach und nach eine freundschaftliche Verbundenheit wachsen kann. So leben wir in Mietwohnungen und gehen, meist halbtags, einer Erwerbsarbeit nach, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen.

"In dem Schnellrestaurant, wo ich arbeite, stand ich eines Tages neben einer meiner Vorgesetzten an der Kasse; es war kaum Betrieb im Restaurant. Wir begannen, uns zu unterhalten und schon nach kurzer Zeit stellte ich fest, dass auch sie praktizierende Christin war. Sie sprach von ihrer Freude, aber auch von ihren Schwierigkeiten, in einer Stadt wie Paris als Christin zu leben. Sie erzählte vom Osterbrauchtum im Libanon, ihrem Heimatland, von ihrem Glaubensweg ,von ihrem Suchen - und all das an der Kasse eines Schnellrestaurants."


Dieses solidarische Leben führt uns dazu, uns ihre Nöte und Fragen zu eigen zu machen und gemeinsam mit ihnen nach Wegen zu suchen, die ein Leben in Gerechtigkeit und Freiheit ermöglichen.


Kl.Sr. Nadia mit Kindern in Madagaskar Blick aus der Mietwohnung der Kleinen Schwestern in Mulhouse Kl. Sr. Marie-Laurence bei den Pygmäen in Kamerun