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Wie schön ist das, in der christlichen Familie so empfangen zu werden (Eintrag vom 28.5.2010) |
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Liebe Kleine Schwestern, gemeinsam mit den Studierenden möchte ich euch noch einmal für euren so herzlichen und unkomplizierten Empfang unserer Gruppe danken. Das hat uns wirklich gut getan und Paris ist nun, mal abgesehen vom Bild des Eiffelturms, von euren Gesichtern gekennzeichnet. |
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Viktor schreibt: Die Schwestern
waren wirklich sehr nett zu uns, das war mehr als OK
Ein toller Nachmittag/Abend (Eintrag vom 20. April 2010) Es war schön hier, da man viel über das Leben erfahren hat. Wir haben viel über Paris und auch über die Obdachlosen gehört. |
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Wirklich ein wunderprächtig netter Orden und eine lustige Gemeinschaft mit allen Besuchern. : Die Kissen aus der Kapelle sind ganz toll. Am Liebsten würden wir sie mitnehmen. Das Haus und so sind auch voll schön. Toller Nachmittag/ Abend! Ministrantengruppe aus Göttingen
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"Uns auf die Suche nach unserem eigenen Weg machen" (Eintrag vom 6. März 2010) Wir waren im Februar eine Woche in Paris um in der Gemeinschaft der kleinen Schwestern mitzuleben. Besonders berührt hat uns die Offenheit, mit der wir aufgenommen wurden und die Gemeinschaft, die in den wenigen Tagen gewachsen ist. Danke sagen möchten wir für den Abend der Begegnung, an dem wir durch den Austausch mit den verschiedenen Gästen ein Bild von Paris und seinen gegensätzlichen Lebenswelten bekamen und das Gefühl, sich gemeinsam für soziale Fragen einzusetzen (ça sentait la crèche!). | |
![]() | Das Haus von Charles de Foucauld bietet zudem einen guten Rahmen, sich Zeit für sich und seinen Glauben zu nehmen und zur Ruhe zu kommen. Wir nehmen die Erfahrung mit nach Hause, dass es möglich und wichtig ist, in seinem Alltag Zeiten der Ruhe zu finden, sowie es die kleinen Schwestern vorleben. |
Außerdem hat es uns Mut gemacht, uns auf die Suche nach unserem eigenen Weg zu machen und unseren Platz im Leben zu finden. Für die vielfältigen Erfahrungen danken wir euch herzlich und vielleicht führt uns unser Weg ja mal wieder zu euch. Merci,
bonne route, Tasja et Nadine. | |
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Ich
komme gerade mit meinem Mann Romain aus dem Haus Charles de Foucauld zurück und
möchte euch ein paar Eindrucke ins Gästebuch schreiben. Letztlich hatten wir ja
nur am Abend Zeit uns mit euch zu unterhalten, den ich war ja in erster Linie
zu einer Fortbildung in Paris. Aber da wir seit langen Jahren mit Doris befreundet
sind, war das auch Gelegenheit, euer neues Haus kennenzulernen und es war schön
bei euch wohnnen zu können. Das Haus entpricht ganz dem Stil der Gemeinschaft:
Empfang und Offenheit sind die Prioritäten und das merkt man! Inmittes eines Viertels,
das doch auch viele soziale Probleme aufweist, ist es wie eine Oase des Friedens.
Auch von der Einrichtung her finden wir die Linie der Schwestern wieder: Einfachheit
und Schönheit. Auch mit einer einzigen Blume kann ein Raum schön werden. Euer
Haus ist auch auf sympathische Weise unprätentiös und nicht perfekt. Wir haben
auch viel über das schwere Erdbeben in Haiti gesprochen. Wenn das Unglück einen
Ort auf der Welt trifft, an dem Arme leben, dann sind die Kleinen Schwestern nicht
weit...ihr lebt ja in Port-au-Prince mit den Armen ! Ich bin Mutter einer grossen
Familie - und habe gerade deshalb einen Sinn dafür : Die Familie meiner Schwestern
ist gross, sehr gross. Danke für das, was ihr seid...
Ich habe am Besinnungswochenende im Advent teilgenommen und gemeinsam mit 12 jungen Erwachsenen unserer Diözese haben wir darüber nachgedacht, was diese Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten für uns bedeuten kann. Es hat mir gut gefallen, dass wir aus so vielen Herkunftsländern kamen, aus verschiedenen Ländern Afrikas, aus Indien, aus Frankreich, den Antillen und ich selbst von der Réunion, das hat uns auch während der gemeinsamen Mahlzeiten einen reichen kulturellen Austausch ermöglicht. Was mir besonders gefallen hat, das war, dass jede/r sie/er selbst sein konnte mit seinen Fragen und Suchen im Glauben. Letztlich waren meine Fragen auch gar nicht so verschieden von denen anderer ! Das Wochenende war auch reich an neuen inhaltlichen Impulsen. Besonders hat mir die abendliche Anbetung gefallen. Der freundliche Empfang der Schwestern hat uns schnell ermöglicht, uns wie daheim zu fühlen. Man vergisst fast, dass das Haus nur ein paar Minuten vom Trubel in S.Denis entfernt ist, es war für mich ein friedvoller Ort an dem ich in der Gegenwart Christi habe leben dürfen. Dafür bin ich dankbar. Laurence Ich
heisse Ismäel und habe an dem Besinnungswochenende für junge Erwachsene im Advent
teilgenommen. Wir waren sehr verschiedener Herkunft, ich selbst komme aus Ghana,
aber es war eine sehr familiäre Atmosphäre da und mir hat gerade das gut gefallen.
Das Wochenende war für mich eine Zeit der Erholung und des Gebetes. Unser Thema
war ja "Werdet, was ihr empfangt", wir haben über den Advent nachgedacht, darüber
wir wir in unserem Leben Gott einen Platz einräumen können. Das hat mich sehr
in meinem Glauben bestärkt. Ich habe auch die Zeiten der Stille geschätzt, erst
war das sehr ungewohnt für mich: manchemal habe ich in der Stille gebetet und
manchmal, wenn ich nichts mehr zu sagen hatte, war ich einfach da. Das war eine
ganz neue Erfahrung für mich: meinen Atem spüren, mich lebendig fühlen und einfach
vor Gott da zu sein.
Freude an Gott (Eintrag vom 27. November 2009) Seit
zweieinhalb Jahren arbeite ich gemeinsam mit kl Sr Catherine mit Nichtsesshaften
in Paris und als sie mich fragte, ob ich nicht jungen Leuten, die in ihrer Gemeinsachft
zu Besuch waren, von unserer Arbeit erzählen wolle, habe ich sofort zugesagt.
So habe ich erstmals das Haus der Kleinen Schwestern in Perrefitte kennen gelernt.
Dort hat man mich sehr warmherzig empfangen, ich habe eine sehr schone Kapelle
entdeckt und als die Schwestern mir anboten, doch auch mal zu kommen, falls ich
mal ausspannen wollte, hat sich der Gedanke im Hinterkopf gehalten: Wenn ich mal
ein paar Tage Zeit habe, wenn es in meinem Leben turbulent wird, wenn ein Innehalten
angesagt ist, um mich neu zu orientieren, dann würde ich gerne hierher kommen.
Ich wusste: ich bin erwartet, auch von Dir, mein Gott, um neu mein Vertrauen in
dich zu setzten, um dir hinzuhalten, was mein Leben ausmacht. Und so bin ich vor
ein paar Tagen zu euch gekommen. Ich habe erholsame und friedvolle Tage erleben
dürfen in meinem schönen gelben Zimmer und in der Kapelle. Auch im Gespräch mit
euch ist mir neue Kraft zugewachsen. Ich komme gerne wieder; danke , dass ihr
mir einen Platz eingeräumt habt und mir Anteil gegeben habt an dem, was euer Leben
bestimmt: die Freude an Gott. Marianne Eine
lange Reise... - Besinnungstage im Sommer 2009 Von Berlin nach Paris hatte ich eine lange Zuganreise über Nacht bis nach Pierrefitte, mit Ankunft in den Morgenstunden und war gespannt, wie unsere Zeit in der Fraternität der kleinen Schwestern vom Evangelium sein wird. Und nun zurück im Alltag, erinnere ich mich gerne an die vielen Eindrücke und es ist gar nicht so leicht zu sagen, was alles meinen Kopf und mein Herz bewegt hat in dieser gemeinsamen Zeit. | |
![]() | Vielleicht der herzliche und unbefangene Umgang mitzuleben in dieser besonderen "Wohngemeinschaft"? Das Teilen des Kühlschranks, des Alltags und der Gebetszeiten? Die bunte Mischung an Menschen auf den Straßen des Pariser Nordens? Die netten Begegnungen mit Gästen des Hauses und unter uns Teilnehmerinnen? Die intensiven Stunden des nächtlichen Gebets vor dem Allerheiligsten und die Spuren Charles de Foucaulds in Paris, Algerien und Israel? |
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Der einfache Lebensstil
der Schwestern auch in Südamerika und anderswo auf der Welt, der auch ausstrahlt
auf das einfach so da-seins während unserer Woche? Der Austausch von Fragen des
Glaubens und Lebens, das Zuhören von Geschichten und die Impulse um ein Stück
weiterzugehen und auch aufeinander zuzugehen in Geschwisterlichkeit?
Gott
- ein "dezenter" Gast in unserem Leben (Eintrag vom 25. Juni 2009) |
| Eine
andere Seite von "Paris" (Eintrag vom 9. Juni 2009) Nach einem Tag mitten im Luxusleben von Paris auf der Champs Elysees mit all seinen Edelboutiquen und dem passenden Publikum dazu, machten wir uns auf den Weg nach Pierrefitte sur Seine, um dort Paris von seiner anderen Seite kennen zu lernen. Die Warnungen noch im Kopf, ja nicht später als 20.00 Uhr wieder in die Stadt zurück zu fahren, kamen wir in dem Haus der Kleinen Schwestern vom Evangelium an und erlebten den Ort dort doch ganz anders. Hier die persönlichen Eindrücke unserer Firmlinge: Ich fand es toll, dass die Leute in diesem Quartier uns den Weg zeigten als wir uns verlaufen haben. Ich fand es toll, dass Sie so vielen Leuten von der Strasse helfen. Ich fand es interessant bei Ihnen und die Umgebung war auch schön zum Ansehen. Mich haben die Leute in diesem Quartier sehr fasziniert. Sie waren nicht so "arrogant" wie die Leute in Paris Stadt und haben uns freundlich den Weg zu euch erklärt als wir uns verliefen. Ich fand es toll, den Nachmittag bei euch zu verbringen. Danke für alles. Liebe Schwestern, ich denke mir, einfach nur einen Satz zu schreiben ist zu kalt und nicht persönlich. Ich bedanke mich für das Zusammensein und das gemeinsame Essen. Ich denke, dass wir mit der Firmung einen grossen Schritt in Richtung Erwachsen werden machen. Vielen Dank und noch eine angenehme Zeit in "eben nicht" Paris. Firmgruppe, Zürich |
| "Mit einem etwas mulmigen Gefühl..." (Eintrag vom 5. Juni 2009) "Der Besuch bei den Schwestern im Banlieue hat mir persönlich sehr gut gefallen, obwohl ich zugegebenermaßen anfangs etwas skeptisch war und mir nicht genau vorstellen konnte, was mich dort erwarten würde. Schon auf dem Weg in das 93. Arondissement fiel auf, wie ärmlich dieses Viertel im Gegensatz zum Kern von Paris sein muss. Ein etwas mulmiges Gefühl bekam man dann doch, als man die neugierigen Blicke der Anwohner förmlich auf sich brennen fühlte. Endlich angekommen, stellten wir uns gegenseitig vor. Die Begrüßung fand ich sehr herzlich, eine nette Geste fand ich, dass jeder mit Handschlag begrüßt wurde. | |
![]() | Nach dem Essen teilten wir uns in zwei kleinere Gruppen auf und konnten so auch Fragen, die uns auf dem Herzen lagen, stellen. Wir erfuhren von der Arbeit, die die Ordensschwestern und ihre Helfer täglich verrichten. Viele Menschen, vor allem auch Jugendliche haben es schwer eine Arbeit zu finden, oft auch aufgrund ihrer Herkunft bzw. auch aufgrund ihrer Hautfarbe. |
| Besonders
bewegend fand ich dabei die Geschichte einer jungen Frau, die Abitur und ein abgeschlossenes
Studium vorzeigen konnte, jedoch trotzdem keine angemessene Arbeitsstelle bekam.
Stattdessen musste sie sich als Schuhverkäuferin ihren Lebensunterhalt verdienen.
Dies zeigt, welche Ungerechtigkeit viele Menschen erfahren müssen. Umso bewegender
fand ich daher die Einstellung der Schwestern, allen Menschen bei ihren Problemen
helfen zu wollen und ihren Entschluss sie dabei zu unterstützen sich eine neue,
bessere Zukunft aufzubauen und dabei auf jegliche Vorurteile zu verzichten, was
in unserer heutigen Gesellschaft nicht gerade leicht ist. Völlige Unvoreingenommenheit
in seinem Denken und Handeln gibt es heutzutage nicht mehr, obwohl uns das wahrscheinlich
oft gar nicht so bewusst ist. Gerade deshalb hat mich die hingebungsvolle Art
der Schwestern mit den Menschen umzugehen und ihre außergewöhnliche Hilfsbereitschaft
tief beeindruckt, und ich finde, dass dieser Montag Abend unsere Parisfahrt noch
ein ganzes Stück bereichert hat" (Rückmeldung einer Abiturientin, Gymnasium Ochsenhausen) | |
| DANKE
(Eintrag vom 3. Juni 2009) Sehr geehrte Kl. Sr. Doris Broszeit, Ich bin ein Schüler einer deutschen Schulklasse aus Ochsenhausen. Wir waren am 19. Mai mit Frau Scholz bei Ihnen eingeladen und ich möchte mich hiermit nochmals im Namen unseres ganzen Kurses bei Ihnen bedanken. Dafür, ...dass Sie Zeit für uns hatten. ...dass Sie uns von Ihrem Leben erzählt haben. ...dass Sie uns über die Lage der Bevölkerung von Paris und auch in den Banlieus aufklärten. Wir hatten einige sehr schöne Stunden bei Ihnen, die ein Großteil von uns sicherlich nicht so schnell vergessen werden. Mit freundlichen Grüßen Christian Rueß, Gymnasium Ochsenhausen |
| Anwalt
sein für das Versprechen Gottes, dass das Leben sinnvoll ist (Eintrag vom
18. Mai 2009) Eine kleine Rückmeldung direkt nach meiner Rückkehr nach Deutschland. Die Gedanken sind noch zu komprimiert, als dass ich schon geordnet etwas sagen könnte. Nur so viel: das Gespräch mit Ihnen hat mich im Innersten bewegt. | |
![]() | Wenngleich ich mit der deutsch-schweizerischen Gruppe zu Einkehrtagen in Paris unterwegs war, bin ich eine Atheistin. Das ist eine lange Geschichte. In Ihrer Aussage, Anwalt für das Versprechen (Gottes) zu sein, dass das Leben sinnvoll ist, und nicht wegzulaufen, wenn einem freilich zum Weglaufen zumute ist, habe ich mich zutiefst verstanden und verbunden gefühlt. |
| Für
die Ermöglichung dieser Erfahrung mein ganz herlicher Dank! (Eine Teilnehmerin an Besinnungstagen der Diözese Aachen) | |
| Selig
sind die "Ver-rückten"! (Eintrag vom 15.April 2009)
5 Tage Exerzitien in der vorlesungsfreien Zeit: am Rande von Paris - ver- rückt!? Ja, und doch mitten in den Fragen unserer heutigen Zeit - so wurde diese Aus-Zeit-für-Gott zu einer Segenszeit für mich. Selig! Ich konnte still werden, da ich mich getragen fühlte in Eurer Gemeinschaft inmitten einer pulsierenden Metropole, in der mich an jeder Ecke die Habenichtse, und Gestrauchelten zwangen, der bitteren Wahrheit unseres modernen monetären Apartheidsystems ins Gesicht, buchstäblich in ihre vielen Gesichter, zu schauen. Ver-rückt! Paris - Stadt der Liebe - und wie viele Schreie nach einem zärtlich geflüsterten "Je t'aime" bleiben hier täglich ungehört. Und wie heilsam zu erfahren, dass es Zufluchtsorte gibt, die willkommen heißen und Liebe schenken. | |
| Selig!
Das Lateinamerika-Zimmer wurde meine kleine Heimat und als ich entdeckte, warum
mich das Webbild einer Gruppe von wandernden Hochlandbauern nicht mehr loslassen
wollte, war ich tief berührt. Erst als sie in der Sonne zu leuchten begannen, enthüllten sie ihre wahre Gestalt: behütende Herzen, die mich anstrahlten und ermutigten, mit ihnen zu gehen. | ![]() |
| Ver-rückt! - der Lebensweg von Charles de Foucauld. Scheinbar scheitert er zu Lebzeiten an der Radikalität seines Weges, kann keine Glaubensgemeinschaft gründen. Heute, viele Jahre nach seinem Tod, gibt es weltweit Gemeinschaften, die ihren Glauben bedingungslos leben in der Liebe und mit offenem Herzen mit und für die Armen und Habenichtse unserer Tage. Selig! Euch als meine Schwestern erleben zu dürfen, empfand ich als ungeheures Geschenk. Auch im Nachhinein bin ich dankbar für den Mut der Verantwortlichen, allen Kolleginnen und Kollegen der Katholischen Hochschulpastoral in Deutschland dieses besondere Angebot von Besinnungstagen zu machen. Ute Kray, Aachen | |
| Spiritualität ist keine Fluchtbewegung aus dem Alltag! (Eintrag vom 26. März 2009) Werden das wirklich Exerzitien sein? So frage ich mich am Beginn unserer fünf Tage bei den Kleinen Schwestern in Pierrefitte sur Seine. Schnell wird klar: es sind Exerzitien, und was für welche! Besonders dankbar bin ich für die ermutigende Erfahrung, dass Lebenswirklichkeit und Spiritualität zusammen kommen. In meinem Alltag gelingt das nicht immer. Hier ist das anders. | |
| Es beginnt schon mit der Teilnahme am Leben der Kommunität. Gemeinsam beten wir am Morgen und Abend und halten tagsüber eine Zeit der Stille. Bei den gemeinsamen Mahlzeiten geben wir uns Anteil am eigenen Leben. Begegnungen vor Ort führen das fort: etwa im Gespräch und im Gottesdienst mit Seelsorgern der Hochschulgemeinde in St. Denis, die ausländische Studierende in ihrem Studienalltag begleiten. |
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Beeindruckend
auch die Begegnung mit Menschen, die Obdachlosen das Gefühl geben, angenommen
und wertgeschätzt zu sein. Schließlich ein Tag der Stille mitten in Paris. Wir
treffen dabei auf Menschen, die an Orten des Schweigens und der Anbetung neue
Kraft für ihren Lebens- und Arbeitsalltag suchen. Immer wieder die gleiche Botschaft:
Spiritualität ist keine Fluchtbewegung aus dem Alltag. Zeiten der Stille und des
Gebetes öffnen im Gegenteil den Blick für die Lebenswirklichkeit der Menschen.
Gott begegnet uns mitten im Leben. | |
| Die Faszination eines Lebens, das so anders ist... (Eintrag vom 8.2.2009) Kurz vor Dunkelheit ankommen in einem Stadtteil von Paris, den wir noch nie gesehen hatten, neugierig durch die Straßen gehen, bis zur Kirche, wo wir Euer "Kloster" finden. | |
![]() | Ein warmer Tee und ein sehr herzlicher Empfang, erzählen, einander kennen lernen, in der fremden Sprache aufmerksamer hören als sonst, ein naher, familiärer Kontakt - und zugleich die Faszination eines Lebens, das so anders ist, und das Brücken schlägt zu dem noch ganz anderen Leben der Menschen, die Ihr aufsucht oder einladet, im Vorort, in der Stadt... |
| Sofort
sind uns die eigenen offenen Fragen gegenwärtig, fühlen wir uns eingeladen zu
erzählen, spüren uns verstanden. Gemeinsam gekocht und gespült, gut geschlafen
und die Stille Eurer Kapelle geteilt. Danke für Alles! Hannelore und Hannes Peters, Würselen (8. Feburar 2009) | |
| Besinnungstage " Auf den Spuren Charles de Foucaulds " (Dezember 2008) Mit
einer Gruppe von fünf jungen Frauen lebte ich mit der Gemeinschaft der Kleinen
Schwestern vom Evangelium in Pierrefitte, Nordparis. Wir lernten vor Ort Christen
und Christinnen kennen, die von ihrem Glauben sprachen und die Situation des sozialen
Brennpunktes Saint Denis schilderten. Die Begegnungen mit ihnen berührten mich
zutiefst. | |
![]() | Unsere gemeinsame Zeit wurde außerdem von der kontemplativen und missionarischen Spiritualität Charles de Foucaulds geprägt. So beschäftigen wir uns mit seiner Persönlichkeit und folgten seinen Schritten in Paris. In diesem Zusammenhang besuchten wir die Kirchen Saint Augustin und Sacré Coeur. |
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Während unserer gemeinsamenTage
stand ebenfalls das Gebet im Mittelpunkt, in dem wir miteinander Liturgie feierten
und eine Zeit am Tag Gott widmeten. Die Besinnungstage waren für mich sehr bereichernd
und zeigten mir, wie ich in meinem Alltag Gott näher sein kann. |