| Da sitze ich wieder im Zug nach Mulhouse nachdem ich zu ersten Mal die Besinnungstage auf den Spuren Charles de Foucaulds in Paris mitgelebt habe. Eine schöne Erfahrung mit den jungen Frauen: eine Zeit des Zuhörens und des Ahnens dessens wie Gott im Leben einer Jeden gegenwärtig ist. |
| Für
mich persönlich habe ich in diesen Tage ebenfalls den Wunsch vertiefen können,
Gott zu begegnen, wie auch den Wunsch, für andere dazusein. Vielleicht war
das für jede von uns so: einige Tage aus dem eigenen Alltag heraustreten
und für Gott dasein. Einander dazu helfen... |
![]() |
|
| Wenn ich
nun wieder aufbreche, freut es mich zu sehen, wie die Suche nach Wahrheit
, die Charles de Foucauld sein ganzes Leben umgetrieben hat, bei einer jeden
ein Echo gefunden hat. Wie er haben auch einige von uns den Glauben im Erwachsenalter
neu gefunden. Nazaret, Geschwister werden, Anbetung... Worte, die wir neu buchstabiert haben und im Laufe der Woche versucht haben zu verstehen. Worte, die uns glücklich machen können, wenn wir wissen, sie in unseren Alltag zu intergrieren. Oft haben mich bei unseren Gesprächen die Schönheit und Grösse des menschlichen Herzens berührt. Schönheit auch des suchenden Menschen, der sich öffnet für die Liebe Gottes und sich davon anrühren lässt, so wie Charles de Foucauld seinerzeit. So bin ich sehr dankbar, wenn ich die jungen Frauen wieder in ihren Alltag aufbrechen sehe, reich an Erfahrungen von Begegnung: mit sich selbst, untereinander und mit Gott. Kl. Sr. Bruna |
||