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1858 wird Charles de Foucauld
in Strassburg geboren. Als Jugendlicher entfernt er sich immer mehr vom
christlichen Glauben und lebt, "wie man nur leben kann, wenn der letzte
Funke des Glaubens erloschen ist." |
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Er schlägt die Militärlaufbahn ein und wird nach Algerien versetzt. In dieser Zeit und während einer späteren Forschungsreise in Marokko erwacht die Frage nach Gott neu in ihm und lässt ihn nicht mehr los. Eine lange Suche nach Sinn mündet in ein eigentümliches Gebet: "Mein Gott, wenn es dich gibt, lass mich dich erkennen." |
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Durch verschiedene Begegnungen findet er schließlich zum Glauben, was zum Wendepunkt seines Lebens wird. Jetzt sagt er von sich: "Sobald ich glaubte, dass es einen Gott gibt, wurde mir klar, dass ich nichts anderes tun konnte, als für ihn allein zu leben." |
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Sein Weg führt ihn zu den Trappisten und dann nach Nazareth, bevor er sich schließlich in der Sahara ansiedelt mit der Sehnsucht, den Menschen dort Zeuge für das Evangelium zu werden. So teilt er sein Leben in äußerster Armut mit den Nomadenstämmen der Touareg. Er, der "Bruder aller Menschen" sein wollte, wird 1916 in den Wirren des ersten Weltkrieges in der Sahara erschossen. Die Entstehung der von ihm ersehnten geistlichen Gemeinschaften durfte er nicht mehr erleben. |
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Charles de Foucauld wurde am 13. November
2005 in Rom seliggesprochen.
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Atem
holen
(Meditative Bilder mit Texten und Gebeten von Charles de Foucauld) |
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