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Ich komme
gerade von den Besinnungstagen bei den Kleinen Schwestern in Pierrefitte
zurück. Angemeldet hatte ich mich zu den Exerzitien, weil ich eine Pause
in meinem Alltag einlegen wollte, so etwas wie ein „tête à tête“ mit
Gott und auch, weil ich die Prioritäten in meinem Leben neu ordnen wollte. |
| Ein wichtiger Punkt der Woche war, dass unsere Gruppe so bunt gemischt war. Vom unterschiedlichen kulturellen Hintergrund, Herkunftsmilieu und auch der kirchlichen Bindung her waren wir alle sehr verschieden. Das wahr sehr lebendig! |
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Viele Themen
haben mich angesprochen. So das Thema des Gebets (Was bedeutet das eigentlich
für mich und wie bete ich ?), das Thema der Schrift (Welche Bedeutung
hat sie für mich, wie höre ich darin Gottes Wort an mich ?) |
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Durch
die Gespräche, den Austausch, die angesprochenen Themen ist mir deutlicher
geworden, dass es nicht etwa eine ‚richtige’ Art gibt, Christin zu sein,
nicht eine Art, ‚richtig’ zu beten, sondern ganz viele, von der eine mir
persönlich entspricht. Wohl zum ersten Mal habe ich die Frage nach meiner
persönlichen Berufung zulassen können, ohne das als Druck zu erleben.
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Mit grösserer Gelassenheit und einer festen Gewissheit kehre ich nun in meinen Alltag zurück: Gott nimmt einen wichtigen Platz in meinem Leben ein! Er ist die Quelle der Liebe, die ich empfangen und weitergeben kann. Ich habe auch mehr Vertauen, um mich ins Ungewisse des Lebens hineinzugeben und ich bin auch nicht mehr so „erstaunt“, wenn ich an meine Grenzen stosse. Was soll’s, es bricht einem doch kein Zacken aus der Krone, wenn man um Hilfe bittet! Damit hatte ich immer ein bisschen Mühe. Im Gegenteil, ist doch prima, wenn die Dinge gerade im Zusammenwirken Vieler entstehen. |
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| So habe ich Gott zu danken. Für seine Güte und dafür , dass er uns aus unterschiedlichen Ländern, Berufen und Lebensituationen in dieser Woche in seinem Namen zusammengerufen hat. | |
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Laurence |