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Kleine
Schwester Jacqueline Mailler berichtet über ein Treffen von fünfzehn Kleinen
Schwestern aus Afrika und Madagaskar im Juli 2010:
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Zu Beginn
des Treffens berichtete jede Gemeinschaft mit Bildern und Symbolen aus
ihrem Leben. Es war eine Freude, zu hören, wie die einzelnen Fraternitäten
versuchen, mit den Armen das Evangelium zu entdecken und zu leben. So
tauschten wir uns darüber aus, wie wir die Sorgen und Ängste der Menschen
in den Ländern, in denen wir leben, teilen. In Madagaskar ist dies zum
Beispiel die Armut, die aufgrund der politischen Situation immer größer
wird. |
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Besonders
spannend war, zu erfahren, wie sich das Projekt im Kongo entwickelt, das
die Fraternität vor zwei Jahren ins Leben gerufen hatte. Viele junge Erwachsene
kommen dorthin; wir hören ihnen zu, begleiten sie, geben ihnen Ratschläge,
und die meisten gehen dann ihren Weg woanders weiter … Eine anspruchsvolle
Aufgabe, die wir gerne weiterführen möchten, nicht zuletzt, weil sie auch
ein Hoffnungszeichen ist. So werden künftig drei Schwestern die dortige
Fraternität bilden. |
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Wir freuen uns, dass es einige jüngere Schwestern unter uns gibt, aber wir
müssen auch der Tatsache ins Auge blicken, dass viele Schwestern älter werden.
So werden wir sicher in den kommenden Jahren schwere Entscheidungen treffen
müssen. |
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Mit einem realistischen Blick, aber auch mit viel Vertrauen sind wir diese Fragen angegangen. Dabei waren wir uns sicher, dass jede von uns sich immer wieder neu für das Leben entscheiden würde. |